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Immobilienverwalter

Erkenntnisse aus dem April-Masterclass von RevLabs – Der Kampf gegen überhöhte Gebühren: Umsatz sichern, wenn Gebühren unbeliebt werden

Gebühren zu verstehen ist entscheidend für den Erfolg in der dynamischen Welt der Kurzzeitmieten. In unserem April-Masterclass haben wir ein vielfältiges Expertenpanel versammelt, das die Feinheiten der sogenannten „überhöhten“ Gebühren diskutiert und analysiert hat. Mit Fokus auf praxisnahe Strategien und Brancheneinblicke beleuchtete die Session die Komplexität von Gebühren in der Kurzzeitvermietung und lieferte umsetzbare Erkenntnisse, um Ihr Vermietungsgeschäft voranzubringen.

In diesem vielseitigen Gespräch unterhält sich Moderator Thibault Masson, Head of Product Marketing bei PriceLabs und Gründer von Rental Scale-Up, mit Branchenexperten:

Das Panel teilte eine Vielzahl aufschlussreicher Perspektiven und schöpfte aus realen Erfahrungen, um praktische Ratschläge für große Immobilienverwalter und Revenue Manager zu geben.

Highlights der Session

  • Die Rolle der Gebühren in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung eines Immobilienverwaltungsunternehmens
  • Wie werden Gebühren berechnet? Überblick über gängige Gebühren.
  • Wie beeinflusst die Gesamtpreisanzeige von Airbnb Gebührenstrategien?
  • Was spricht für und gegen das Einrechnen der Gebühren in den Übernachtungspreis?
  • PriceLabs, PMSs, Kanäle & Gebühren: Wo werden Gebühren eingebunden?

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Der Kampf gegen überhöhte Gebühren: Umsatz sichern, wenn Gebühren unbeliebt werden

Über die Sprecher

Tim Speicher ist ein erfahrener Fachmann mit vielseitiger Branchenerfahrung. Er hat Buoy mitgegründet, ein Unternehmen, das sich auf die Preisgestaltung von Ferienunterkünften spezialisiert hat.

Monique DeLorenzo erfüllt zwei Rollen zugleich: Sie ist Solutions Consultant bei PriceLabs und erfolgreiche Eigentümerin einer A-Frame-Unterkunft in Vermont. Ihre praktische Erfahrung als Gastgeberin ermöglicht es ihr, Kunden in der Kurzzeitvermietung mit praxisnahen Ratschlägen und strategischen Lösungen zu unterstützen.

Aidan Groll, dynamischer Unternehmer, hat Blue Gems MGMT mitgegründet, eine Immobilienverwaltungsfirma. Mit Erfahrungen bei Verizon und anderen Positionen sowie einem Finanzabschluss der Caldwell University ist Aidan auf Airbnb-Investitionen und das Management von Kurzzeitvermietungsportfolios spezialisiert. Er ist außerdem Co-Moderator des beliebten Blue Gems Podcasts zusammen mit Mitgründer JB Bullock.

Wie hoch ist der Anteil der Gebühren am Gesamtumsatz und wie geht Ihr Unternehmen mit der Gebührenstruktur im Hinblick auf die Marktdynamik um?

Aiden verriet, dass etwa 20 % des Gesamtumsatzes seines Unternehmens auf Gebühren entfallen, hauptsächlich Reinigungsgebühren und sonstige Kosten. Er betonte die Notwendigkeit, Gebührenstrategien anzupassen, um das Inventar zu sichern und im zunehmend wettbewerbsintensiven Markt in Orlando bestehen zu können – mit dem Ziel, optimale Nettomargen zu erzielen und Gästen ein hervorragendes Erlebnis zu bieten.

Tim erläuterte die Variabilität der Gebührensätze je nach Faktoren wie Immobilientyp und Lage und betonte, wie wichtig es ist, Gebührenstrukturen mit Betriebskosten und Gästeerwartungen in Einklang zu bringen. Er unterstrich die Notwendigkeit, Gebühren mit betrieblichen Erfordernissen zu begründen statt mit rein gewinnorientierten Motiven, und plädierte für einen gästeorientierten Ansatz, der Unannehmlichkeiten minimiert und gleichzeitig wettbewerbsfähige Preise gewährleistet.

Monique beleuchtete die Herausforderungen bei der Quantifizierung von Gebührenanteilen und verwies auf die breite Vielfalt an Praktiken unter den Immobilienverwaltungsunternehmen, die sie betreut. Sie unterstrich den Einfluss von organisatorischer Reife und kultureller Ausrichtung auf Gebührenstrategien und zeigte den deutlichen Unterschied zwischen traditionellen und zeitgemäßen Ansätzen auf. Zudem betonte sie, dass Immobilienverwalter bei der Gestaltung von Gebührenstrukturen die Wahrnehmung der Gäste und das Markenimage berücksichtigen sollten – ein Zeichen für ein differenziertes Verständnis der vielschichtigen Rolle, die Gebühren für das Gästeerlebnis und den Gesamterfolg des Unternehmens spielen.

Wie werden Gebühren berechnet und welche Faktoren beeinflussen Ihren Ansatz zur Gebührenstruktur im Hinblick auf die Marktdynamik?

Tim vertiefte die Feinheiten der Gebührenberechnung auf Basis seiner Erfahrungen in der Immobilienverwaltung im Bay-Gebiet. Er schilderte die Herausforderungen beim Ausgleich von Gebühren und Betriebskosten, insbesondere in hart umkämpften Märkten, wo selbst kleine Gebührenanpassungen die Wahrnehmung der Gäste und die Wettbewerbsfähigkeit beeinflussen können. Er betonte, wie wichtig es ist, Gebühren an betrieblichen Gegebenheiten auszurichten und dabei Gästeerwartungen sowie Marktkonkurrenz im Blick zu behalten – ein pragmatischer Ansatz zur Gebührengestaltung, der auf die spezifischen Marktbedingungen zugeschnitten ist.

Aidan stimmte Tims Einschätzungen zu und unterstrich die Bedeutung der Berücksichtigung operativer Rentabilität bei der Gebührenberechnung. Er hob den differenzierten Ansatz seines Unternehmens hervor, das nicht nur die Gesamtkosten des Urlaubs, sondern auch das Wettbewerbsumfeld berücksichtigt – einschließlich alternativer Unterkünfte wie denen von Disney. Aidan betonte die Notwendigkeit von Flexibilität in der Gebührenstrategie, insbesondere bei der Anpassung an saisonale Schwankungen und der Ausrichtung der Gebührenstrukturen auf übergeordnete Geschäftsziele, was einen strategischen und adaptiven Ansatz zur Maximierung der Gesamtleistung widerspiegelt.

Monique bot eine umfassendere Perspektive auf die Gebührenberechnung, gestützt auf ihre Beobachtungen in verschiedenen Immobilienverwaltungsunternehmen. Sie stellte einen Trend fest, Gebühren in die nächtlichen Betriebskosten zu integrieren, anstatt sie als separate Posten auszuweisen – ein Zeichen für den Wandel hin zu einem transparenteren und gastfreundlicheren Ansatz. Monique hob außerdem die Saisonalität der Gebührenstrategien hervor: Immobilienverwalter passen ihre Gebührenstrukturen je nach Hoch- und Nebensaison an, um die Belegung zu optimieren und wettbewerbsfähig zu bleiben. Ihre Einblicke unterstrichen den sich wandelnden Charakter der Gebührenmanagementpraktiken und die Bedeutung von Agilität, um auf Marktdynamiken zu reagieren und dabei Gästezufriedenheit und Unternehmenserfolg in den Vordergrund zu stellen.

Für weitere Einblicke sehen Sie sich den Session-Replay auf YouTube an

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