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Dynamic Pricing

Last-Minute-Preise und Frühbucher-Preise: Erkenntnisse aus unseren Experimenten

Sind Sie Eigentümer oder Verwalter einer Ferienvermietung und suchen nach der richtigen Preisstrategie? Dann sind Sie hier genau richtig. Das Dynamic Pricing von PriceLabs kann die ideale Lösung sein, um Ihre Preise zu automatisieren und dabei die Kontrolle zu behalten (so viel Sie möchten!).

Unser Data-Science-Team hat intensiv am Aufbau des Hyper Local Pulse-Algorithmus gearbeitet und dabei faszinierende Erkenntnisse gewonnen, die Ihnen bei der Preisgestaltung helfen können – insbesondere im Hinblick auf Last-Minute-Preise und Frühbucher-Preise.

Weiterführende Lektüre: Airbnb Pricing Strategy

1. Wahrgenommener Wert schlägt niedrige Preise

Stellen Sie sich vor: Sie bieten Ihre Ferienvermietung zu einem unglaublich niedrigen Preis an - fast zu gut, um wahr zu sein. Doch die Buchungen bleiben aus. Warum? Die Antwort liegt im Konzept des wahrgenommenen Werts. Anders als bei standardisierten Produkten werden Ferienunterkünfte auf Basis der wahrgenommenen und tatsächlichen Qualität gebucht. Der Preis dient als Qualitätssignal. Ist er zu niedrig, können potenzielle Gäste die Qualität in Frage stellen, und Sie verkaufen möglicherweise nicht jede Nacht. Es geht darum, die goldene Mitte zwischen Erschwinglichkeit und Qualität zu finden. Diese beginnt mit dem Festlegen eines Basispreises, der die Qualität und Marktposition Ihrer Unterkunft akkurat widerspiegelt.

2. Wir verkaufen verderbliches Inventar

Die Analyse von PriceLabs in verschiedenen Märkten zeigt eine klare Preisstrategie: Preise senken, je näher das Buchungsdatum rückt. Die Logik ist einfach: Mit jedem Tag ohne Buchung sinken Ihre Chancen, noch gebucht zu werden. Diese Erkenntnis treibt Last-Minute-Rabatte und Frühbucher-Zuschläge an und hilft Ihnen, Ihren Umsatz zu optimieren.

Last-Minute-Preis
Preisentwicklung nach Vorlaufzeit

3. Das Airline-Modell: Last-Minute-Preiserhöhungen

Kann es sinnvoll sein, die Preise kurz vor einem Datum zu erhöhen – ähnlich wie es Fluggesellschaften tun?

Ja, in Ausnahmefällen: Wenn sich die Marktprognose aufgrund eines plötzlichen, unerwarteten Nachfrageanstiegs verändert, wird die Prognose nach oben korrigiert. Das bedeutet, dass selbst bei weniger verbleibender Zeit die Buchungswahrscheinlichkeit steigt.

In der Regel ist es bei Kurzzeitvermietungen – wie im zweiten Punkt beschrieben – sinnvoll, die Preise mit näher rückendem Datum zu senken. Fluggesellschaften erhöhen die Preise aus einem anderen Grund: Sie agieren in einem oligopolistischen Markt (und berücksichtigt man Geschäftsreisen mit Treueprogrammen, nähert sich dieser sogar einem Monopol). Kurzzeitvermietungen hingegen sind dem vollständigen Wettbewerb deutlich näher und weisen daher eine ganz andere Vorlaufzeit-Dynamik auf.

Weiterführende Lektüre: Der ultimative Leitfaden zum Dynamic Pricing für Kurzzeitvermietungen

4. Rabatte an die Marktdynamik anpassen

Städtische Märkte haben oft kürzere Buchungsfenster, was darauf hindeutet, dass Rabatte erst kurz vor dem Buchungsdatum greifen sollten – nicht zu früh. Im Fall von 1-Zimmer-Ferienvermietungen in Chicago empfiehlt die Optimierung von PriceLabs beispielsweise, Last-Minute-Rabatte näher am Check-in-Datum zu starten, anstatt einen einheitlichen Ansatz für alle Märkte zu verfolgen. Zu verstehen, was Mitbewerber in Ihrem Markt tun, ist entscheidend – eine gründlicheWettbewerbsanalyse auf Airbnb hilft Ihnen, diese Rabattzeiträume effektiv zu bewerten.

5. Flexibilität nach Markt und Saison

Nicht alle M��rkte und Saisons sind gleich. In traditionellen Ferienzielen, bei denen Buchungen weit im Voraus erfolgen, können aggressive Frühbucher-Zuschläge kontraproduktiv sein. Auch bei Last-Minute-Rabatten gilt: Im Vergleich zu städtischen Märkten sollten Sie diese möglicherweise früher einsetzen!

Weiterführende Lektüre: Der ultimative Leitfaden zum Dynamic Pricing für Kurzzeitvermietungen

6. Die saisonale Überraschung

Hier kommt eine überraschende Wendung: In stark saisonalen Märkten deutet die Datenlage darauf hin, dass sowohl Neben- als auch Hauptsaison im Vergleich zur Zwischensaison geringere Last-Minute-Rabatte aufweisen. In der Nebensaison empfiehlt der Algorithmus bereits niedrigere Preise. Die Buchungswahrscheinlichkeit ändert sich nicht stark, je näher das Check-in-Datum rückt. In der Hochsaison hingegen sind die meisten Mitbewerber wahrscheinlich bereits ausgebucht – daher sinkt auch Ihre Buchungswahrscheinlichkeit mit der Zeit nicht stark, was für kleine Last-Minute-Rabatte spricht.

Weiterführende Lektüre: Saisonalität bei Ferienvermietungen: Die richtigen Saisontarife auswählen

Lassen Sie den Algorithmus für sich arbeiten

Das Besondere am HLP-Algorithmus: Er berücksichtigt als branchenweit erste Lösung diese markt- und saisonspezifischen Nuancen. Sie müssen Ihre Last-Minute-Rabatte oder Frühbucher-Zuschläge nicht ständig manuell anpassen – der Algorithmus übernimmt das für Sie!

Natürlich können Sie den Algorithmus jederzeit übersteuern, wenn eine andere Strategie besser zu Ihrem Portfolio passt.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Preisgestaltung für Ihre Ferienvermietung muss keine entmutigende Aufgabe sein. Mit der Datenpower und den Erkenntnissen des Data-Science-Teams von PriceLabs können Sie fundierte Entscheidungen treffen und Ihren Umsatz optimieren. Denken Sie daran: Es geht nicht nur um niedrige Preise, sondern darum, die richtige Balance zu finden, um Qualität zu signalisieren und Buchungen zu gewinnen.

Schöpfen Sie das Potenzial Ihrer Ferienvermietungspreise mit den hochmodernen Algorithmen von PriceLabs voll aus.

Weiterführende Lektüre: So wählen Sie das beste Preistool für Airbnb: Leitfaden für Gastgeber 2025

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