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Kurzleitfaden zum Airbnb-Co-Host-Vertrag (+ KOSTENLOSE Vorlage)

Als Gastgeber haben Sie viel Zeit und Mühe in ein erfolgreiches Airbnb-Geschäft investiert – von der Pflege Ihres Inserats über Reinigung und Wartung bis zu Gästebewertungen und mehr. Jetzt, da Ihr Geschäft gewachsen ist, brauchen Sie Hilfe bei der Verwaltung – ein Co-Host ist die perfekte Lösung. Wenn Sie einen Co-Host ins Team holen, sind klare Erwartungen entscheidend – ein Airbnb-Co-Host-Vertrag kann dabei helfen!

In diesem Artikel führen wir Sie durch einen Airbnb-Co-Host-Vertrag, damit Sie eine starke Arbeitsbeziehung mit Ihrem Co-Host aufbauen.

Was ist ein Airbnb-Co-Host-Vertrag?

Ein Airbnb-Co-Host-Vertrag ist ein formelles Dokument, das Verantwortlichkeiten, Erwartungen und Bedingungen zwischen einem Eigentümer (Gastgeber) und einem Co-Host festlegt, der beim Management des Airbnb-Inserats hilft.

Ein Co-Host ist jemand, dem der Hauptgastgeber vertraut – für Aufgaben wie Gästekommunikation, Reinigung, Wartung und den Gesamterfolg der Airbnb-Vermietung.

Der Vertrag schafft Klarheit und schützt beide Seiten, indem er Arbeitsumfang, Vergütung und andere wichtige Aspekte der Zusammenarbeit definiert.

Zum Einstieg finden Sie hier eine kostenlose Co-Host-Vertragsvorlage mit allen wichtigen Klauseln.

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Wie erstellt man einen Airbnb-Co-Host-Vertrag?

Die Erstellung eines Airbnb-Co-Host-Vertrags ist entscheidend für eine reibungslose und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Ihnen (dem Gastgeber) und Ihrem Co-Host. Ein gut strukturierter Vertrag setzt klare Erwartungen, reduziert Missverständnisse und schützt beide Parteien.

So erstellen Sie einen wirksamen Co-Host-Vertrag:

1. Mit den Grundinformationen beginnen

Beginnen Sie den Vertrag mit den wesentlichen Angaben:

  1. Namen von Gastgeber und Co-Host: Beide beteiligten Parteien benennen.
  2. Objektadresse: Die vom Vertrag erfasste(n) Immobilie(n) angeben.
  3. Datum: Das Datum der Vertragsunterzeichnung angeben.

2. Rolle und Verantwortlichkeiten des Co-Hosts definieren

Beschreiben Sie klar die Aufgaben des Co-Hosts. Dieser Abschnitt sollte detailliert sein, damit beide Parteien ihre Pflichten verstehen.

Typische Co-Host-Aufgaben können umfassen:

  1. Gästekommunikation: Bearbeitung von Anfragen, Buchungen und Gästeproblemen.
  2. Check-in und Check-out: Koordination von An- und Abreise der Gäste.
  3. Reinigung und Wartung: Planung oder Durchführung von Reinigung, Nachfüllen von Verbrauchsmaterial und kleinere Reparaturen.
  4. Preise und Inseratsverwaltung: Aktualisierung des Inserats, Kalenderverwaltung und Preisstrategien.
  5. Notfälle: Bearbeitung dringender Themen wie Reparaturen oder Gästenotfälle.

Legen Sie fest, welche Aufgaben der Co-Host übernimmt und welche unter Ihrer Kontrolle als Gastgeber bleiben.

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3. Zahlungsbedingungen festlegen

Besprechen und dokumentieren Sie die Vergütungsstruktur. Je nach Vereinbarung gehören dazu typischerweise:

  1. Umsatzanteil: Der Co-Host kann einen festen Prozentsatz des Umsatzes pro Buchung erhalten.
  2. Feste Monatsgebühr: Eine feste monatliche Zahlung für alle Aufgaben.
  3. Aufgabenbasierte Vergütung: Vergütung nach bestimmten Aufgaben (z. B. Pauschale pro Reinigung oder Check-in).

Der Vertrag sollte Zahlungspläne, Methoden (Überweisung, PayPal usw.) und etwaige Boni klar festlegen.

4. Laufzeit des Vertrags

Geben Sie an, wie lange die Co-Host-Zusammenarbeit dauert. Zum Beispiel:

  1. Befristet (z. B. sechs Monate, ein Jahr)
  2. Unbefristet mit regelmäßiger Überprüfung (z. B. alle drei Monate)
  3. Probezeit mit Verlängerungsoption

Ergänzen Sie, wie der Vertrag verlängert oder beendet werden kann – besonders bei Leistungsproblemen.

5. Richtlinien zu Ausgaben und Erstattungen

Legen Sie klar fest, wer für Ausgaben im Zusammenhang mit der Immobilie aufkommt, z. B.:

  1. Reinigungskosten
  2. Wartung und Reparaturen
  3. Auffüllen von Ausstattung und Verbrauchsmaterial

Wenn der Co-Host Kosten vorstrecken soll, definieren Sie einen Erstattungsprozess mit Fristen und Belegen (z. B. Quittungen).

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6. Haftung und Versicherung

Um rechtliche Streitigkeiten zu vermeiden, sollte der Vertrag Regelungen zu Folgendem enthalten:

  1. Haftung bei Schäden: Wer haftet bei Schäden an der Immobilie oder durch Gäste verursachten Problemen?
  2. Versicherungsschutz: Geben Sie an, ob die Wohn- oder Mietversicherung des Gastgebers die Immobilie abdeckt oder der Co-Host eigene Deckung braucht.
  3. Gästesicherheit: Beschreiben Sie Notfallabläufe und die Rolle des Co-Hosts für Sicherheit und Wohlbefinden der Gäste.

7. Kommunikationsprotokolle

Eine erfolgreiche Co-Host-Zusammenarbeit braucht klare Kommunikation. Definieren Sie, wie und wann Sie in Kontakt bleiben. Zum Beispiel:

  1. Regelmäßige Updates zu Aufenthalten oder Objektproblemen
  2. Bevorzugte Kanäle (Telefon, E-Mail, Messenger)
  3. Reaktionszeiten bei Gästeanfragen oder Dringlichkeiten

8. Vertraulichkeit und Datenschutz

Der Co-Host erhält Zugang zu sensiblen Daten (Gästeinformationen, Codes, Finanzen). Fügen Sie Vertraulichkeitsklauseln und Datenschutzmaßnahmen gemäß geltendem Recht hinzu.

9. Streitbeilegung und Kündigung

Meinungsverschiedenheiten können vorkommen – planen Sie einen Abschnitt zu:

  1. Streitbeilegung: Schritte bei Konflikten (Mediation, Schiedsverfahren, rechtliche Schritte).
  2. Kündigungsbedingungen: Bedingungen für Vertragsende (Kündigungsfrist, z. B. 30 Tage) oder sofortige Kündigung (Vertragsbruch, unethisches Verhalten).

10. Prüfung und Unterzeichnung

Sobald die Bedingungen feststehen, sollten Gastgeber und Co-Host den Vertrag sorgfältig prüfen, einigen, unterschreiben und datieren, um die Vereinbarung zu formalisieren.

Abschließende Tipps zur Vertragserstellung

  1. Vertrag anpassen: Jede Airbnb-Hosting-Situation ist einzigartig – passen Sie den Vertrag an Ihre Bedürfnisse und Ihre Beziehung zum Co-Host an.
  2. Bei Bedarf einen Anwalt konsultieren: Bei Unsicherheit zu rechtlichen Folgen sollte ein Fachmann den Vertrag prüfen.

Ein detaillierter und präziser Airbnb-Co-Host-Vertrag schafft eine solide Basis für eine reibungslose und erfolgreiche Partnerschaft.

Stellen Sie sicher, dass Ihr Airbnb-Co-Host-Vertrag alle relevanten Gesetze und Vorschriften einhält. Bei rechtlichen Fragen konsultieren Sie einen Experten. Nutzen Sie Vorlagen als Ausgangspunkt und passen Sie sie an. Bei der Finalisierung sollten Sie und Ihr Co-Host alle Bedingungen verstehen und akzeptieren. Ein Vertrag ist nicht in Stein gemeißelt – überprüfen und aktualisieren Sie ihn regelmäßig, während sich Ihre Partnerschaft entwickelt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Kann ein Co-Host Superhost auf Airbnb werden?

Für den Superhost-Status muss ein Gastgeber mindestens ein Wohnungsinserat besitzen. Co-Hosts und erfahrene Gastgeber sind für diese Bewertung nicht berechtigt. Selbst als Hauptmanager eines Inserats kann ein Co-Host den Superhost-Status allein über diese Rolle nicht erlangen.

2. Wie nehme ich einen Co-Host auf Airbnb an?

Wählen Sie im Tab Inserate ein Inserat und scrollen Sie zum Bereich Co-Hosts. Dort sehen Sie Details, passen Berechtigungen an und verwalten Auszahlungen. Sie können auch neue Co-Hosts einladen. Zur Annahme benötigen sie ein Airbnb-Konto.

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