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Wie sich der Markt für Kurzzeitvermietungen in New York City unter dem Local Law 18 verändert

Der Markt für Kurzzeitvermietungen in New York City hat seit der Einführung und Durchsetzung des Local Law 18 einen tiefgreifenden Wandel erlebt. Als einer der dynamischsten Märkte für Kurzzeitvermietungen weltweit musste die Stadt lange Zeit eine Balance finden zwischen unternehmerischen Gastgebern, internationalen Reisenden und regulatorischer Kontrolle. Doch 2023 kippte diese Balance.

In diesem Artikel analysieren wir die Daten, verstehen die realen Auswirkungen der Kurzzeitvermietungs-Vorschriften und erkunden, was die Zukunft für die Wirtschaft der Kurzzeitvermietungen in NYC bereithält.

Local Law 18: Was hat sich verändert?

Im Januar 2022 verabschiedet und ab September 2023 durchgesetzt, hat das Local Law 18 die Kurzzeitvermietungs-Vorschriften in New York grundlegend neu geregelt.

Das Gesetz führte ein:

  • Registrierungspflicht: Gastgeber müssen sich beim Büro für besondere Durchsetzungsmaßnahmen (OSE) in New York registrieren.
  • Plattformverantwortung: Plattformen wie Airbnb und Vrbo dürfen nur Buchungen für registrierte Objekte verarbeiten.
  • 30-Tage-Regel: Vermietungen unter 30 Tagen sind nur erlaubt, wenn der Gastgeber anwesend ist und nicht mehr als zwei Gäste beherbergt werden.

Das Ziel? Illegalen Hotelbetrieb einzudämmen und den schnell wachsenden Markt für Kurzzeitvermietungen zu regulieren.

Die Zahlen: Vor und nach den Kurzzeitvermietungs-Vorschriften in New York

Ein Vergleich von Oktober 2022–September 2023 (vor der Durchsetzung) mit Oktober 2023–September 2024 (danach) macht die Auswirkungen der Kurzzeitvermietungs-Vorschriften in New York deutlich sichtbar:

Das Gesamtbild? Ein Markt für Kurzzeitvermietungen, der kleiner, teurer und risikoscheuer geworden ist.

1. Schrumpfendes Angebot, sinkender Umsatz

Die Zahl aktiver Objekte sank um 15 %, da viele Gastgeber ihr Angebot einstellten oder auf Langzeitvermietungen umstiegen. Mit dem engeren Angebot fiel der Gesamtumsatz des Marktes um 27 % — ein Hinweis darauf, dass die Kontraktion nicht nur weniger Objekte widerspiegelt, sondern auch eine geringere Reisenachfrage.

2. Sinkende Auslastung

Die Auslastung sank um 8 % — trotz des geringeren Angebots. Die Unsicherheit der Reisenden darüber, welche Inserate legal waren, dürfte zu Zurückhaltung geführt haben. Zudem könnte sich ein Teil der Nachfrage in Richtung Hotels oder Firmenwohnungen verlagert haben.

3. Gebuchte Nächte im freien Fall

Die Zahl der gebuchten Nächte brach um 31 % ein — ein erschreckender Rückgang. Darin spiegelt sich die Doppelwirkung aus Angebotsverknappung und dem vorsichtigen Verhalten der Reisenden wider.

4. ADR steigt, RevPAR fällt

Obwohl der ADR (durchschnittliche Tagesrate) um 6 % stieg (bedingt durch das engere Angebot und Inflationsdruck), fiel der RevPAR (Umsatz pro verfügbares Zimmer) um 9 %. Aktive Gastgeber konnten höhere Preise erzielen, doch weniger Gäste drückten auf die Gesamtrentabilität.

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Verhaltensänderungen: Wie Reisende sich anpassen

Längere Aufenthalte werden zur neuen Norm

Dank der 30-Tage-Regel entscheiden sich viele Reisende für längere Aufenthalte. Der Anteil der Buchungen für Aufenthalte von 29 oder mehr Tagen stieg von 25 % auf fast 45–50 %. Dieser Trend zeigt eine Verlagerung hin zu mittelfristigen Vermietungen — beliebt bei Remote-Arbeitnehmern, Studierenden und Geschäftsreisenden.

Spontanbuchungen nehmen zu

Das mediane Buchungsfenster schrumpfte um 19 %. Da die Vorschriften für viele noch unübersichtlich sind, buchen Reisende immer öfter kurz vor dem Reisedatum oder Last-Minute. Internationale Reisende, die üblicherweise Monate im Voraus buchen, könnten jetzt Hotels bevorzugen, um Komplikationen zu vermeiden.

Geografische Perspektive: Wo die Kurzzeitvermietungs-Vorschriften in New York am stärksten trafen

Auch wenn die Rohdaten die gesamte Stadt abdecken, zeigen erste Muster, dass Manhattan, Brooklyn und Teile von Queens die Hauptlast der Veränderungen trugen. Beliebte Viertel wie Lower Manhattan, Williamsburg und Long Island City verzeichneten die stärksten Rückgänge bei den Inseraten.

Umgekehrt deutet einiges darauf hin, dass Randmärkte (weiter in Brooklyn, Queens und sogar der Bronx) als alternative Hotspots für Kurzzeitvermietungen entstehen könnten — mit einer etwas weniger strengen Regulierungsdichte.

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Was das für die Zukunft bedeutet

Positive OutcomesChallenges Ahead
A more professionalized, stable STR marketFewer opportunities for small, casual hosts
Mid-term rentals offer new growth avenuesLoss of affordable, flexible options for tourists
Higher nightly rates for compliant hostsDecreased tourist choice and increased hotel dependence
Clearer regulatory environmentHigher compliance costs and operational complexity

Strategische Schritte für Gastgeber und Investoren

  • Setzen Sie auf mittelfristige Vermietungen: Sprechen Sie Gäste an, die Aufenthalte von 30 Tagen oder länger benötigen — Remote-Arbeitnehmer, Studierende und Geschäftsreisende.
  • Registrieren Sie sich frühzeitig: Stellen Sie die Einhaltung der OSE-Vorschriften sicher, um Strafen und Deaktivierungen zu vermeiden.
  • Fokussieren Sie auf private oder geteilte Zimmer: Diese lassen sich leichter mit der 30-Tage-Regel vereinbaren, wenn die Vermietung ganzer Wohnungen eingeschränkt ist.
  • Passen Sie Ihre Preisstrategie an: Bringen Sie höhere ADR-Werte und geringere Auslastung in Einklang, um den RevPAR zu optimieren.
  • Erkunden Sie benachbarte Märkte: Städte wie Jersey City und Hoboken bieten möglicherweise flexiblere Vorschriften bei gleichzeitiger Nähe zu NYC.

Fazit: ein Markt im Wandel

Das Local Law 18 hat den Markt für Kurzzeitvermietungen in New York grundlegend verändert. Auch wenn die Ära leichter, unkontrollierter Gewinne vorbei ist, entsteht ein neuer, stabilerer Markt — einer, der auf Regelkonformität, längere Aufenthalte und professionellen Betrieb setzt.

Für Gastgeber, Plattformen und Reisende ist eine schnelle Anpassung an dieses neue Umfeld nicht nur klug — sie ist unerlässlich.

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