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Die 'guten alten Zeiten' der Kurzzeitvermietung - als das Angebot knapp war und Gäste Monate im Voraus buchen mussten, um überhaupt einen Platz zu sichern - sind endgültig vorbei. Der Markt hat sich grundlegend verändert. Zwischen einer massiven Angebotsausweitung und weitreichenden Plattformänderungen wie All-in-Preisen und der Abschaffung geteilter Gebühren stehen Immobilienverwaltungsunternehmen vor einer 'neuen Normalität', die ein deutlich ausgefeilteres Vorgehen erfordert.
In einer aktuellen Folge von RevLabs Pulse sprach Kyle mit Adrian Albus, CEO und Leiter Analytics bei SmartRev Management sowie ehemaliger Venture Builder bei Airbnb. Adrian teilte wichtige Erkenntnisse darüber, warum das Revenue Management 'einen Gang hochschalten' muss und wie professionelle Immobilienverwaltungen (insbesondere solche mit 50-150 Einheiten) von einer defensiven Haltung zu einer offensiven Wachstumsstrategie wechseln können.
Um zu verstehen, warum Ihre bisherigen Strategien möglicherweise nicht mehr greifen, müssen Sie zunächst die strukturellen Verschiebungen im Markt erkennen. Adrian identifiziert vier Veränderungssäulen:
Vor fünf Jahren zwang das knappe Angebot in Spitzenzeiten wie Thanksgiving oder Weihnachten Gäste dazu, frühzeitig zu buchen. Heute ist das Angebot explodiert. Gäste fürchten keine ausgebuchten Daten mehr, was die Buchungsfenster drastisch verkürzt und den Wettbewerb intensiviert hat.
Der Wandel hin zu vollständiger Preistransparenz hat die Entscheidungsfindung der Gäste grundlegend verändert. Buchungen werden nun anhand des Gesamtpreises (einschließlich aller Gebühren) getroffen, was den Druck auf Gastgeber erhöht, ihre Belegungsperformance und Reinigungsgebühren zu optimieren, um in den Suchergebnissen wettbewerbsfähig zu bleiben.
Da viele Immobilienverwaltungen nun 100 % ihrer Gästeakquisekosten tragen, hat sich Airbnb zu einem reinen OTA-Modell gewandelt. Diese Verschiebung verändert die Kalkulation Ihres RevPAR (Umsatz pro verfügbares Zimmer) und Ihrer ADR (Durchschnittlicher Tagespreis), und erfordert eine präzisere Kontrolle über Ihren tatsächlichen Auszahlungsumsatz.
Dies ist die verborgene Herausforderung des Jahres 2026. Höheres Angebot und flexible Plattformrichtlinien führen zu häufigeren Stornierungen. Sie brauchen eine proaktive Remarketing- und Neupreisierungsstrategie für den Fall, dass eine hochwertige Buchung (etwa zum 4. Juli) kurzfristig wegfällt.
Für professionelle Immobilienverwalter geht Revenue Management weit über das Verschieben eines Preisreglers hinaus - es ist ein System. Adrian nutzt das SMART-Framework, um professionelles Property Management zu definieren:
Revenue Management sollte wie der beste Buchhalter oder der zuverlässigste Reinigungsservice sein, den Sie je hatten - jemand, der für Sie einsteht und Ihr System versteht. - Adrian Albus
Wenn ein Gast eine Buchung in der Hochsaison storniert, ist die natürliche Reaktion Panik oder eine optimistische Neukalkulation. Adrian plädiert für einen datenbasierten, offensiven Ansatz:
Um die von Adrian besprochenen Strategien umzusetzen, brauchen Sie Tools, die weit mehr als einfache Automatisierung bieten. So nutzen Sie die PriceLabs-Suite, um die Nase vorn zu behalten:
Wie Adrian betonte, müssen Sie genau wissen, gegen wen Sie antreten. Das Tool Neighborhood Data ermöglicht es Ihnen, die genauen Preisniveaus und die Auslastung vergleichbarer Objekte in Ihrer Region einzusehen.
Wenn Sie in einen neuen Markt einsteigen oder Ihr bisheriger Ansatz nicht mehr funktioniert, nutzen Sie das Base Price Help Tool. Es berücksichtigt Saisonalität, Vorlaufzeit und Marktnachfrage, damit Ihr Ausgangspunkt rentabel und wettbewerbsfähig ist.
Die Market Dashboards liefern die übergeordneten Leistungskennzahlen für Ferienvermietungen, die Adrian erwähnte - Geschätzter Umsatz, Durchschnittlicher RevPAR und Auslastung - und ermöglichen zusätzlich eine Filterung nach der Suchperspektive der Gäste (z. B. nur 3-Schlafzimmer-Objekte, tierfreundlich).
Im Jahr 2026 ist 'neutral bleiben' keine Option mehr. Wer seine Umsatzstrategie nicht aktiv weiterentwickelt, verliert gegenüber Wettbewerbern an Boden. Durch handverlesene Vergleichsgruppen, automatisierte dynamische Preisgestaltung und transparente Eigentümerberichte können Sie Marktveränderungen in Wachstumschancen für Ihr Portfolio verwandeln.
Flexible Richtlinien ziehen in der Nebensaison mehr Buchungen an, erhöhen aber das Risiko kurzfristiger Absagen. Im Jahr 2026 ist der Schlüssel ein einsatzbereiter Remarketing-Plan für den Fall, dass diese Stornierungen unvermeidlich eintreten.
Wenn Ihre Auslastung sinkt, während der restliche Markt stabil bleibt, ist es Zeit zur Neubewertung. Nutzen Sie Tools wie die Nachbarschaftsdaten von PriceLabs, um zu prüfen, ob sich Ihr Basispreis zu weit von Ihrer aktuellen Vergleichsgruppe entfernt hat.
Ein gesunder RevPAR (Umsatz pro verfügbares Zimmer) zeigt Wachstum, ohne zu viel Auslastung zu opfern. Wenn Sie Ihre ADR (Durchschnittlicher Tagespreis) erhöhen, der RevPAR aber fällt, weil Ihre Auslastung einbricht, ist Ihre Preisgestaltung zu aggressiv für den 'wahrgenommenen Wert' Ihres Objekts.
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